Werke von L. v. Beethoven & F. Schubert


Florian Krumpöck - Klavier

Kultur.Sommer.Semmering
Die diesjährigen Benefizkonzerte des Semmeringer Kulturvereins müssen aufgrund der neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wir informieren Sie natürlich umgehend, sobald die Ersatztermine für die Benefizkonzerte feststehen.

Bereits gekaufte Karten behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit und können bei Bedarf jederzeit retourniert werden!




Franz Schubert:
Sonate in D-Dur D 850 „Gasteiner“

Ludwig van Beethoven:
Sonate in C-Dur op. 53 „Waldstein“

„Soll doch der Teufel dieses Zeug spielen!“ (Franz Schubert)

Franz Schubert selbst war wohl ein recht leidlicher Pianist, der sich aber angesichts der für ihn unüberwindbaren technischen Schwierigkeiten während der Aufführung einer seiner Kompositionen zu eben diesem geradezu Beethoven'schen Wutausbruch hinreißen ließ. Ob das vielleicht weniger an mangelnder Fingerfertigkeit als an dem noch recht unterentwickelten Instrumentarium seiner Zeit lag?

Um nicht stets den Schubert'schen „Teufel“ am Zauberberg als Pianist engagieren zu müssen, machte der Kulturverein Semmering das scheinbar Unmögliche möglich: 2018 konnte durch die Unterstützung des k. u. k. Hoflieferanten Bösendorfer sowie der Raiffeisenbank Süd-Alpin ein wundervoller neuer Konzertflügel angeschafft werden, der den allerhöchsten künstlerischen Anforderungen genügt.

Auch 2020 öffnet das legendäre Südbahnhotel bereits im Mai und im Juni exklusiv für zwei Benefizkonzerte mit Pianist und Intendant Florian Krumpöck wieder seine Tore. Der Erlös dient erneut vollständig der Refinanzierung des Kredites für dieses Juwel.

Neben der grandiosen, virtuosen und beliebten „Waldstein“-Sonate Ludwig van Beethovens, die Florian Krumpöck an das fulminante Ende des Konzertes stellt, rückt der Pianist und Dirigent mit Franz Schuberts „Gasteiner“-Sonate die unglaublichen und nahezu unerschöpflichen orchestralen Möglichkeiten des neuen Bösendorfer-Konzertflügels in den Fokus. Kaum ein anderer Komponist ist mit seinen Anforderungen an den speziell weichen, gesanglichen, aber stets vollen „Wiener“ Klavierklang, besser geeignet, die spezifischen Stärken dieses Meisterwerkes der Instrumentenbaukunst zu beleuchten, als Franz Schubert. Kein Geringerer als der legendäre Pianist Friedrich Gulda bekannte ehrfürchtig, in einem Bösendorfer-Flügel sämtliche Instrumentengruppen der Wiener Philharmoniker hören zu können.


Datum:

Sonntag, 28. Juni

Uhrzeit:

18:00 Uhr

Ort:

Südbahnhotel

Preis(e):

€ 35


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